Gemeinde Erdmannhausen

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Gemeinde - 15.02.2017

Aufstellung des Bebauungsplanes „Schulgelände in Verlängerung der Goethestraße“

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch

Der Gemeinderat der Gemeinde Erdmannhausen hat am 01. Oktober 2015 gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen, den Bebauungsplan „Schulgelände in Verlängerung der Goethestraße“ aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 13. November 2015 im Gemeindemitteilungsblatt ortsüblich bekannt gemacht.

Geltungsbereich

Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 1,30 ha.

In den Geltungsbereich sind die nachfolgend genannten Flurstücke einbezogen:

Flst. Nr. 4174 (teilweise), 4204, 4205, 4206, 4207, 4208, 4209 (nördlicher Bereich), 4203 (teilweise) und 4189 (teilweise).

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Zur Unterrichtung der Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung kann der Bebauungsplanvorentwurf einschließlich Textteil, Begründung, Umweltbericht und Grünordnungsplan vom 15. Februar 2017 bis 15. März 2017 – je einschließlich – während der Öffnungszeiten beim Bürgermeisteramt Erdmannhausen, Pflasterstraße 15, Bauamt, Zimmer 25 – eingesehen werden. Es besteht gleichzeitig Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung. Äußerungen können auch schriftlich vorgebracht werden.

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung

Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplanes „Schulgelände in Verlängerung der Goethestraße“ ist die beabsichtigte Errichtung einer neuen Schulsporthalle.

Die bestehende Schulturnhalle wurde im Juli 1974 eingeweiht. Das Flachdach musste mehrfach repariert und auch komplett erneuert werden. Die sanitären Einrichtungen sind veraltet und teils nur sehr eingeschränkt funktionsfähig. Der energetische Standard liegt weit unter den aktuellen Anforderungen. Der Gemeinderat hat sich daher bereits 2007 mit einer umfassenden Sanierung der Schulturnhalle befasst. Damals kam man zu dem Ergebnis, dass für eine umfassende Sanierung Aufwendungen in Höhe von 2.282.000 EUR anfallen würden. Von einer Komplettsanierung der Schulturnhalle wurde daher abgesehen. Es wurde entschieden, einen Neubau anzustreben. Aus finanziellen Gründen musste dieses Vorhaben bisher zurückgestellt werden.

Die Schulturnhalle wird durch die Astrid-Lindgren-Schule für den Schulsport sowie für Arbeitsgemeinschaften genutzt. Darüber hinaus nutzen zahlreiche Vereine und Gruppen die Schulturnhalle, soweit diese nicht für schulische Zwecke belegt ist.

Der Standort für den Hallenneubau mit Gymnastikraum ist so gewählt, dass die alte Halle bis zur Fertigstellung der neuen Halle weiter genutzt werden kann. Es wird also durch den Neubau keinen Ausfall für den Schul- und Vereinssport geben.

Mit dem Bebauungsplan werden außerdem der Bau von Einrichtungen für eine Ganztagesbetreuung an der Astrid-Lindgren-Schule (Mensa), weiterer Tagesstätten für die Kinderbetreuung und von Freiluftsportanlagen ermöglicht.

Das Bebauungsplangebiet ist im Flächennutzungsplan für den Gemeindeverwaltungsverband Marbach am Neckar als Fläche für den Gemeinbedarf ausgewiesen.





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