Gemeinde Erdmannhausen

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Bauleitpläne im Beteiligungsverfahren

 

Bebauungsplan Bahnhofstraße zwischen Blankenstein- und Kirchstraße

Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch

Der Gemeinderat der Gemeinde Erdmannhausen hat am 28.02.2019 gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen den Bebauungsplan „Bahnhofstraße zwischen Blankenstein- und Kirchstraße“ aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 15.03.2019 im Gemeindemitteilungsblatt ortsüblich bekannt gemacht.

Geltungsbereich

Das vorgesehene Plangebiet wird begrenzt:

- im Süden durch die Kirchstraße,

- im Osten durch die Bahnhofstraße,

- im Norden durch die Blankensteinstraße und
  184, 184/4 sowie den Elisabeth-Oehler- Heimerdinger-Weg.


Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung können von

23. November 2020 bis 23. Dezember 2020

-je einschließlich – während der Öffnungszeit beim Bürgermeisteramt Erdmannhausen, Erdgeschoss Foyer und im Obergeschoss, Zimmer Nr. 25- eingesehen werden. Es besteht gleichzeitig Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung. Äußerungen können auch schriftlich vorgebracht werden.

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung

In dem westlich der Bahnhofstraße gelegenen Bereich zwischen der Blankenstein- und Kirchstraße befinden sich mehrere größere Grundstücke mit einer vergleichsweise geringen baulichen Nutzung. Teils handelt es sich um große Grundstücke, die mit lediglich einem Wohngebäude bebaut sind. Hinzu kommen Flächen, auf denen sich landwirtschaftliche Nebengebäude befinden, für die im Laufe der Zeit Änderungen zu erwarten sind. Insgesamt handelt es sich damit um einen Bereich, der sich für eine innerörtliche Nachverdichtung und damit zur Schaffung dringend benötigter Wohnflächen eignet.

Zum einen soll die Nachverdichtung – auch mit größeren Gebäuden – ermöglicht werden. Gleichzeitig soll aber auch die notwendige Rücksichtnahme gegenüber den Bestandsgebäuden sichergestellt und eine angemessene äußere Gestaltung, der die Ortsdurchfahrt flankierenden Gebäude, gewahrt bleiben.

Diese Innenentwicklung ermöglicht es, Flächen im Außenbereich und damit den Landschaftscharakter und die Erholungsfunktion in der Umgebung zu erhalten.

In dem vorgesehenen Planbereich besteht bisher kein Bebauungsplan i. S. des § 30 BauGB. Bauplanungsrechtlich ist die Bebaubarkeit der Grundstücke daher nach § 34 BauGB danach zu beurteilen, ob sich ein Bauvorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Im Hinblick auf Umfang der betroffenen bebaubaren Flächen, die Berücksichtigung der Erschließung rückwärtiger Bereiche und auch nachbarlicher Belange ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB - Bebauungspläne der Innenentwicklung – ohne Durchführung einer Umweltprüfung aufgestellt.




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