Mitteilungen

Rückblick zum Abend des Ehrenamtes

Rückblick zum Abend des Ehrenamtes

Beim Abend des Ehrenamtes am Freitag, dem 24. November 2023 in der Halle auf der Schray standen die 200 Gäste im Mittelpunkt, die der offenen Einladung nachgekommen sind.

Bürgermeister Marcus Kohler bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen im Ort für ihren unermüdlichen und von Selbstlosigkeit geprägten Einsatz für das Gemeinwohl. Und so führte er aus: „Das Ehrenamt ist das Fundament unserer Gesellschaft. Es sind Menschen wie Sie, die mit Ihrer selbstlosen Zeit, Energie und Leidenschaft einen unschätzbaren Beitrag leisten, um das Leben anderer zu bereichern und unsere Gemeinschaften zu stärken. Ihre Opferbereitschaft und Ihre unbezahlbare Freiwilligenarbeit bilden das Herzstück dessen, was unser soziales Gefüge zusammenhält. Ihre Arbeit bleibt oft im Verborgenen, aber Ihre Auswirkungen sind überall sichtbar – sei es in den Vereinen, in unserer Feuerwehr, in unseren Kirchen, in den Wohltätigkeitsorganisationen, in Nachhaltigkeitsinitiativen, der Gesundheitsversorgung oder vielen anderen Bereichen. Sie geben Hoffnung, Inspiration und schaffen eine Welt, in der Empathie, Solidarität und Mitgefühl regieren.“ In seiner Begrüßung führte er weiter aus: „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um meinen aufrichtigsten Dank an Sie alle auszusprechen. Ihre Leidenschaft und Ihr Engagement sind eine Quelle der Inspiration für uns alle. Ihr Beitrag bleibt ein leuchtendes Beispiel dafür, wie die Welt zu einem besseren Ort gemacht werden kann. Möge Ihr Wirken weiterhin Früchte tragen und andere dazu ermutigen, sich ebenfalls für eine bessere Welt einzusetzen. Sie sind wahre Helden des Alltags und verdienen unsere höchste Anerkennung und Wertschätzung.“ Das Abschlusszitat von Johann Wolfgang von Goethe brachte es auf den Punkt: „Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken!“

Es folgte ein etwa 7-minütiger Kurzfilm, der vom Erdmannhäuser Filmemacher Louis Wick in ca. 200 Ehrenamtsstunden aufgenommen, geschnitten und produziert wurde. In diesem Film kamen verschiedene Ehrenamtliche aus Erdmannhausen zu Wort, die über ihre ehrenamtliche Tätigkeit berichteten. Louis Wick hat dazu Anja Schwaar, Gerhard Deisch, Inge Leibold, Elisabeth Oelgray, Thomas Lützelschwab und Annette Pajek interviewt.

Der Film kann übrigens über YouTube angeschaut werden.

In der anschließenden kurzen Talkrunde auf der Bühne kamen Louis Wick, die Integrationsbeauftragte Katharina Fischinger und Rathaus-Mitarbeiterin Amelie Heller zu Wort. Sie erzählten kurz über die Herausforderungen bei der Entstehung des Films und bei der Organisation des Abends. Bürgermeister Marcus Kohler befragte anschließend noch drei zufällig ausgewählte Ehrenamtliche, die einen gelben Zettel unter ihren Stühlen vorfanden, über ihre Motivation für das Ehrenamt.

Die Pausenversorgung mit Fingerfood und Getränken übernahmen die ehrenamtlich im Jugendhaus tätige Smilla sowie Geflüchtete aus dem Ort, die von Katharina Fischinger und der Integrationsmanagerin des Landkreises, Nora von Kitzing, betreut werden.

Nach der Pause zeigten die Verantwortlichen den Kinofilm „Unsere Kirche bleibt im Dorf“. In der schwäbischen Komödie kommt zum Ausdruck, wie eine Dorfgemeinschaft sich bilden, entwickeln und verändern kann.

Im Anschluss an den Film gab es noch reichlich Gelegenheit, sich weiterhin auszutauschen und sich zu vernetzen.