Mitteilungen

Weitere Verbesserungen im Bereich Verkehr

Im Rahmen einer Verkehrsschau wurden in mehreren Straßen im Gemeindegebiet Erdmannhausen bestehende Verkehrsprobleme analysiert und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Befahrbarkeit sowie der Sichtverhältnisse beschlossen. Die Abstimmungen erfolgten in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes Ludwigsburg. Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen erfolgt durch die Gemeinde Erdmannhausen sowie der Straßenmeisterei Ludwigsburg.

Piemonteser Straße (K 1603)
Im Bereich der Gebäude 34 bis 42 kommt es aufgrund parkender Fahrzeuge regelmäßig dazu, dass insbesondere LKWs auf den Bordstein ausweichen. Dies führt zu Schäden an den Bordsteinen, erschwert den Begegnungsverkehr und verursacht Probleme beim Winterdienst. Auch im weiteren Verlauf der Straße, insbesondere bei den Gebäuden 46 bis 48, wird der Gehweg überfahren, da dort ein durchgängiger Niederbord besteht.
Zur Verbesserung der Situation wird zwischen der Einmündung Grundstraße und der Mauer vor Gebäude 23ein eingeschränktes Haltverbot angeordnet, um den Begegnungsverkehr zu erleichtern und Fahrten über den Gehweg zu vermeiden.

Ulrichsrain
Darüber hinaus wurde erneut festgestellt, dass die Fahrbahnbreite im nördlichen Ulrichsrain grundsätzlich zu gering ist, um bei parkenden Fahrzeugen die notwendige Restfahrbahnbreite von 3,10 m– insbesondere für Feuerwehr- und Entsorgungsfahrzeuge – sicherzustellen. Die Gemeinde plant daher, mögliche zulässige Parkflächen durch genaue Vermessung zu prüfen und diese gegebenenfalls gesondert auszuweisen.

Kirchberger Straße
Im Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße wurde ein Antrag auf ein Haltverbot gestellt, da der bestehende 5-Meter-Bereich für den Begegnungsverkehr nicht ausreicht und zudem die Sichtverhältnisse – insbesondere für Kinder auf dem Schulweg – eingeschränkt sind.
Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird auf Höhe des Verkehrszeichens 274.2 („Ende Tempo-30-Zone“) ein absolutes Haltverbot eingerichtet.

Pflasterstraße 15
Durch parkende Fahrzeuge vor dem Stromkasten zwischen dem Rathausparkplatz und dem Gebäude Pflasterstraße 19 haben Busse Schwierigkeiten, die Bushaltestelle Rathaus barrierefrei anzufahren.

Nach Rücksprache der Straßenverkehrsbehörde mit dem Busunternehmen wurde festgestellt, dass hier regelmäßig Gelenkbusse eingesetzt werden. Daher wird ein Haltverbot ab der Laterne bei Gebäude 19 eingerichtet, um eine reibungslose Andienung der Haltestelle zu gewährleisten.

Lammgasse
Gegenüber der Tiefgarageneinfahrt der Kreissparkasse sowie vor dem Eingang der Volksbank kommt es durch parkende Fahrzeuge zu erheblichen Behinderungen, da der 5-Meter-Bereich nicht eingehalten wird. Das Ausfahren aus der Tiefgarage ist dadurch teilweise nicht möglich.
Der bisher aufgestellte Pflanztopf wird regelmäßig versetzt und zeigt keinen nachhaltigen Effekt. Um die Situation eindeutig zu regeln, wird der 5-Meter-Bereich an der Einmündung Pflasterstraße/Mittelstraße durch Grenzmarkierungen verdeutlicht. Zusätzlich wird die Gemeinde ein bis zwei größere Pflanzkübel aufstellen, um das Parken wirksam zu verhindern.
Einer Anlieger-frei-Regelung wurde nicht zugestimmt.

Pfarrgartenstraße
Die bestehende Haltverbotsregelung auf der östlichen Fahrbahnseite sorgt immer wieder für Unklarheiten. Insbesondere fehlt bislang eine eindeutige Kennzeichnung des Endes des absoluten Haltverbots.
Zur rechtssicheren und klaren Regelung wird vor der Einmündung Reichenbachweg ein „Haltverbot Ende“ aufgestellt.

Riedstraße
Im Bereich der Einmündung zur Robert-Bosch-Straße ist die Sicht auf den vom Kreisverkehr kommenden Verkehr durch parkende Fahrzeuge – insbesondere LKWs – stark eingeschränkt. Zudem werden bestehende Ausweichflächen häufig missachtet, was zu Problemen im Begegnungsverkehr führt.
Daher wurde beschlossen, das Haltverbot der letzten Ausweichfläche bis zur Einmündung Robert-Bosch-Straße zu verlängern und das entsprechende „Haltverbot Ende“ zu versetzen.

Die Gemeinde Erdmannhausen bedankt sich für die sehr gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ludwigsburg, Straßenverkehrsbehörde.

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer – insbesondere Fußgänger, Kinder sowie Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge – nachhaltig zu verbessern.

Wir bitten um Beachtung!